Ich habe heute Morgen mit einem der in der Heimatgemeinde ansässigen Beamten telefoniert. Es klappte auch schon beim 2. Versuch, ihn zu erwischen! Das Ergebnis war allerdings sehr unerfreulich.
Ganz offensichtlich bin ich selbst Schuld, wenn ich erst am Freitag erfahre, dass ich Wochenends nicht nach Hause fahren kann und von meiner Möglichkeit Gebrauch mache, Briefwahlunterlagen zu beantragen, und die nun nicht mehr abgeben kann. Auf der Website, auf der der Antrag noch bis Freitagnachmittag möglich war, war nirgends ein Hinweis zu finden, dass ich die Unterlagen, so knapp beantragt, nur noch im Wahlbüro hätte einreichen können.
Ich war ziemlich sauer, aber den fehlenden Hinweis auf der Website ließ der Beamte am anderen Ende der Leitung nicht gelten. Schließlich habe es genug Infos in allen Medien gegeben – den Hinweis auf der offiziellen Website der Gemeinde suche ich vergeblich; ich war seit Wochen nicht mehr zu Hause und habe hier in Dortmund keine Zeitung – und überhaupt hätte ich etwas nachdenken sollen, was den knappen Antrag beträfe.
Ich bin jung, was das betrifft auch durchaus unerfahren und hätte ich eher gewusst, dass ich nicht physisch wählen gehen könnte, hätte ich meine Unterlagen auch eher beantragt. Dass ich mir nun aber auch noch durch die Blume anhören konnte, ich sei dumm, und ganz offen, so wie ich das getan habe, sei ich selbst Schuld, wenn ich nicht wählen könne, ist eine Frechheit. So vergällt man sich junge Wähler… Eine solche Attitüde seinen „Jungwählern“ gegenüber macht es mir nur leichter, ins Lager der Nichtwähler zu wechseln.
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Da ich momentan nicht in meinem Heimatort bin, sondern ein Praktikum in Dortmund mache, habe ich am Freitag noch schnell Briefwahlunterlagen beantragt. Möglich war das bis Freitag, 28.08., irgendwann spätnachmittags.
Gestern kamen die Unterlagen. Da ich aber keine Zeit hatte und es meiner Ansicht nach ziemlich egal ist, ob ich die Sachen Samstag Nachmittag oder Montag Morgen in die Post werfe, ließ ich den Brief liegen. Bis heute.
Ich öffne die Unterlagen nichts ahnend und lese Folgendes: Ich solle die Unterlagen früh genug, spätestens 3 Werktage vor der Wahl, also am 27.08., wieder zurücksenden. Alles, was erst nach dem Wahltag eintrifft, kann nicht mehr berücksichtigt werden.
Meine Heimatgemeinde scheint eine Zeitmaschine zu besitzen.
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„Das gerät hat W-Lan-Funktion.“
- „W-Lan? Liegt das bei?“
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Die Festivalsaison ist (für mich) eröffnet!
Am Wochenende war ich – auch jobbedingt – auf dem Blackfield Festival in Gelsenkirchen. Das Wochenende war wunderschön, ich hatte einige interessante Begegnungen und mein Job hat mir ein tolles Gespräch ermöglicht.
Mehr kann ich dazu gerade noch nicht sagen. Nach den zwei Headlinershows Samstag und Sonntag ist mein Kopf noch so leer, das Gefühlte und Erlebte in Worte zu fassen, ist fast noch zu persönlich. So oder so, das Wochenende war unglaublich.
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Ich bin eine Frostbeule und werde schnell krank. (Naja, zumindest schnodderig.)
Und was passiert am Wochenende, wenn ich 2 Tage lang nur unter freiem Himmel unterwegs sein werde?!
Richtig. Es soll unter 20°C kalt werden und regnen. Wo war noch gleich die Erderwärmung?
(Momentan hoffe ich übrigens noch darauf, dass ich demnächst mal wieder sinnvolleren Content liefere. Wäre jemand an Einzelverlinkungen zu den Rezensionen interessiert, die ich schreibe? =D )
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Schamlose Selbstdarstellung, die zeigen soll, wie unglaublich beschäftigt ich bin!
Uni:
Vortrag Intersexualität (07.07.) vorbereiten
Hausarbeit zur Intersexualität in Middlesex und Mitgift durchboxen
Take-Away-Klausur Philosophie (zu Hobbes) fertig machen
3 Stundenprotokolle Dramentheorie schreiben
Protokoll Kant überarbeiten
Job:
8 6 5 6 (die nächste Laung ist gekommen) Rezensionen schreiben
Blackfield Festival besuchen und nachbereiten
Freizeit:
Blackfield Festival besuchen
Amphi Festival durchboxen: Hotelbuchung, Ticketbestellung, besprechen, ob wir überhaupt hinfahren Wir fahren und ich hab sogar eine Akkreditierung! YES!
M’Era Luna Ticket bestellen
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Es ist ja schon wieder Juni! Da muss ich tatsächlich wieder was nachreichen.
Antigone, Sophokles
Leben zwischen den Geschlechtern. Intersexualität – Erfahrungen in einem Tabubereich, Ulla Fröhling
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… zwischen nächster Woche und Mitte Oktober werde ich mir das hier ansehen gehen.
Mit Freunden.
Vielleicht erwartet mich auf dieser Ausstellung geisterhaftes, vielleicht auch nur wieder eine – größenhafte – Enttäuschung wie bei H. R. Giger in Frankfurt. Man wird es sehen.
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So, ich bin dann auf jeden Fall mal wieder bis Freitag offline. Ich hoffe, danach geht’s hier mal wieder weiter… :-/ Jedenfalls bin ich bis Freitag in Weimar.
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Tatsächlich kein zusammenhängendes Buch. Viele Aufsätze und Auszüge, um hier mit einigen Sachen fertig zu werden. Und ab dem 15. auch schon Auszüge aus den neuen Readern für meine Seminare.
Doch: Aristoteles’ Poetik habe ich komplett gelesen, fällt mir gerade ein. Ein Buch, ein Monat. Kein zufriedenstellender Schnitt.
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